und zum Wissenschaftlichen Sozialismus.
In diesem Blog schreibe ich im Rahmen meiner bescheidenen Möglichkeiten kleine Beiträge aus der weiten Welt des "wissenschaftlichen Sozialismus" und nutze das Internet um auch andere Beiträge zu vernetzen und zu verlinken. In erster Linie geht es darum aufzuklären und jedem Menschen, der diesen Blog liest, ansieht und zuhört Möglichkeiten zu bieten sich zum Thema eigene Gedanken zu machen. Dieser Blog ist offen auch für andere Ansichten und Weltanschauungen. Dieser Blog postuliert keine absolute Wahrheit , sondern versucht aufzuklären und Vorurteile abzubauen. Vielleicht birgt dieser Blog für manchen Leser auch einige Überraschungen.
Zum Einstieg ein paar einleitende Worte vom jungen Karl Marx zum Leben:
"Je weniger du bist, je weniger du dein Leben äußerst, um so mehr hast du, um so größer ist dein entäußertes Leben, um so mehr speicherst du auf von deinem entfremdeten Wesen."
[Karl Marx: Ökonomisch-philosophische Manuskripte aus dem Jahre 1844, (vgl. MEW Bd. 40, S. 549)]
Worte von Karl Marx über die Krisen des kapitalistischen Systems:
"Die bürgerlichen Produktions- und Verkehrsverhältnisse, die bürgerlichen Eigentumsverhältnisse, die moderne bürgerliche Gesellschaft, die so gewaltige Produktions- und Verkehrsmittel hervorgezaubert hat, gleicht dem Hexenmeister, der die unterirdischen Gewalten nicht mehr zu beherrschen vermag, die er heraufbeschwor. Seit Dezennien ist die Geschichte der Industrie und des Handels nur die Geschichte der Empörung der modernen Produktivkräfte gegen die modernen Produktionsverhältnisse, gegen die Eigentumsverhältnisse, welche die Lebensbedingungen der Bourgeoisie und ihrer Herrschaft sind. Es genügt, die Handelskrisen zu nennen, welche in ihrer periodischen Wiederkehr immer drohender die Existenz der ganzen bürgerlichen Gesellschaft in Frage stellen. In den Handelskrisen wird ein großer Teil nicht nur der erzeugten Produkte, sondern der bereits geschaffenen Produktivkräfte regelmäßig vernichtet. In den Krisen bricht eine gesellschaftliche Epidemie aus, welche allen früheren Epochen als ein Widersinn erschienen wäre - die Epidemie der Überproduktion. Die Gesellschaft findet sich plötzlich in einen Zustand momentaner Barbarei zurückversetzt; eine Hungersnot, ein allgemeiner Vernichtungskrieg scheinen ihr alle Lebensmittel abgeschnitten zu haben; die Industrie, der Handel scheinen vernichtet, und warum? Weil sie zuviel Zivilisation, zuviel Lebensmittel, zuviel Industrie, zuviel Handel besitzt. Die Produktivkräfte, die ihr zur Verfügung stehen, dienen nicht mehr zur Beförderung der bürgerlichen Eigentumsverhältnisse; im Gegenteil, sie sind zu gewaltig für diese Verhältnisse geworden, sie werden von ihnen gehemmt; und sobald sie dies Hemmnis überwinden, bringen sie die ganze bürgerliche Gesellschaft in Unordnung, gefährden sie die Existenz des bürgerlichen Eigentums. Die bürgerlichen Verhältnisse sind zu eng geworden, um den von ihnen erzeugten Reichtum zu fassen. - Wodurch überwindet die Bourgeoisie die Krisen? Einerseits durch die erzwungene Vernichtung einer Masse von Produktivkräften; anderseits durch die Eroberung neuer Märkte und die gründlichere Ausbeutung alter Märkte. Wodurch also? Dadurch, daß sie allseitigere und gewaltigere Krisen vorbereitet und die Mittel, den Krisen vorzubeugen, vermindert."
[Karl Marx & Friedrich Engels: Manifest der kommunistischen Partei, (vgl. MEW Bd. 4, S. 467-468)]
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